Projekt "Neuer Rheinsteg"

Ansprechpartner

Herr
Tobias Obert
Stv. Amtsleiter und Abteilungsleiter, Leiter Stadtwerke Rheinfelden (Baden), Technischer Betriebsleiter Abwasserbeseitigung
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+49 (0)7623 95-350
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Projektwettbewerb Rheinsteg

Präqualifikation im September 2014Projektwettbewerb Rheinsteg
Stadt Rheinfelden (Aargau) und Stadt Rheinfelden (Baden) führten nach den entsprechenden Beschlüssen ihrer politischen Gremien gemeinsam den Projektwettbewerb mit Präqualifikation für den Bau eines neuen Rheinstegs zwischen den beiden Rheinfelden durch.

Die Wettbewerbs-Jury mit Oberbürgermeister Klaus Eberhardt (2. rechts) und Stadtammann Franco Mazzi (rechts) Aufgabe des Wettbewerbs war die Projektierung eines 4,50 Meter breiten und ca. 200 Meter langen Stegs für Fußgänger und Radfahrer. Der neue Steg sollte sich sensibel in die Landschaft einbetten. Im Flussbett war maximal eine Abstützung zulässig. Der Steg sollte an das bestehende Wegenetz sinnvoll angebunden werden. Für den Bau des Stegs stehen 4,8 Millionen Euro netto zur Verfügung. Die Einhaltung dieses Kostenziels war ebenfalls Voraussetzung.

Vogelperspektive mit Schweizer Ufer im Süden Bei der Präqualifikation im September 2014 und zwei Jury-Sitzungen im Januar und Februar 2015 wählte das Preisgericht zunächst acht Vorschläge aus mehr als 50 internationalen Bewerbungen und aus diesen acht ausgewählten Vorschlägen schließlich die Siegerarbeit des Büro IB-Miebach, anonymisiert als „Projekt 1001“, aus.

Siegerarbeit „Projekt 1001“
Modell des Projektes 1001 (Foto: Petra Böttcher) Das Büro IB-Miebach hatte eine Hängebrücke mit zwei symmetrisch an den gegenüberliegenden Ufern angeordneten Pylonen, die sich gestalterisch an aus der Böschung wachsenden Bäumen orientieren, entworfen. Die Jury bewertete das Projekt 1001 als einen sich harmonisch in die Landschaft einfügenden Beitrag, der durch einen innovativen und nachhaltigen Rückgriff auf die Holzbrückentradition besticht.

Auf dem Steg mit Blick auf das badische Ufer ©Render-Manufaktur Im Bericht der Jury heißt es etwa: „Das Konzept ‚Baum am Ufer‘ ist ein sehr poetischer Ansatz. Durch die gewählte Konstruktion erhält der Steg eine Leichtigkeit und Eleganz, die sich in der massiven Verankerung der ‚Pylonfüsse‘ im Steilufer leider nicht in letzter Konsequenz fortsetzt. Das Projekt ist dennoch ein Zeichen, das sich angemessen aber bescheiden in die Landschaft einfügt, das gelebte Gleichgewicht der Schwesterstädte Rheinfelden versinnbildlicht und den unverstellten Blick auf die Kulisse der historischen Altstadt von Rheinfelden Schweiz respektiert.“ [Rheinsteg Rheinfelden – Projektwettbewerb mit Präqualifikation – Bericht des Preisgerichts, S. 24]

Preise
Jedes teilnehmende Team erhält eine Aufwandsentschädigung in Höhe von jeweils 5.000 CHF. Darüber hinaus standen dem Preisgericht für die Prämierung der eingereichten Arbeiten 110.000 CHF (jeweils exkl. MwSt.) zur Verfügung.
Es wurden drei Preise und ein Sonderpreis für eine ingenieurtechnisch herausragende Leistung vergeben.
  • Projekt 1001 1. Preis 40‘000 CHF
  • Projekt 1003 2. Preis 30‘000 CHF
  • Projekt 1007 3. Preis 20‘000 CHF
  • Projekt 1005 Ankauf 20‘000 CHF in Würdigung des herausragenden ingenieurtechnischen Ansatzes

Das Preisgericht
Dem Preisgericht, der Wettbewerbs-Jury, gehörten stimmberechtigt als Fach-Preisrichter
  • Prof. Dr. Michael Koch (Architekt, Stadtplaner, HafenCity Universität Hamburg),
  • Prof. Dr. Peter Marti (Winkel ZH),
  • Prof. Dr.-Ing. Stephan Engelsmann (Vizepräsident INGBW, Prof. Akademie der Bildenden Künste Stuttgart),
  • Rainer Zulauf (Landschaftsarchitekt BSLA Zürich) und
  • Prof. Dipl.-Ing. Klaus Zweibrücken (Hochschule für Technik Rapperswil)
sowie als Sach-Preisrichter
  • Franco Mazzi (Stadtammann Rheinfelden (Aargau)),
  • Hans Gloor (Stadtrat Rheinfelden (Aargau)),
  • Klaus Eberhardt (Oberbürgermeister Rheinfelden (Baden)) und
  • Wilfried Markus (Stellvertreter des Oberbürgermeisters) als Ersatz-Sachpreisrichter für Rolf Karrer (Bürgermeister Rheinfelden (Baden))
an.

Die Technische Verfahrensbegleitung und Vorprüfung wurde von
  • Dipl.-Ing. Isolde Britz (Stadtbau Lörrach),
  • Dr.-Ing. Frank Breinlinger (Tuttlingen) und
  • Prof. M. Arch Harvard Peter Fierz
vorgenommen.

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