Stadtgeschichte

Blick auf den Oberrheinplatz (Aufnahme 1952)
1952: Blick auf den Oberrheinplatz

Vor 1800 gehörte das Gebiet der heutigen Kernstadt zum damals vorderösterreichischen Rheinfelden, war aber nicht bebaut und rein landwirtschaftlich geprägt.

1805 wurde der Rhein zur Grenze zwischen dem Land Baden und der Schweiz. Das rechtsrheinische Gebiet wurde den badischen Gemeinden Karsau, Nollingen und Warmbach zugeordnet.

1856 wurde die Bahnlinie zwischen Basel und Konstanz eröffnet, unweit der Grenze ging die so genannte Station bei Rheinfelden in Betrieb.

Zwischen 1894 und 1898 wurde auf badischer Seite Europas erstes Flusskraftwerk errichtet. Im Zuge des Kraftwerkbaus siedelten sich in den 1890er Jahren in Bahnhofsnähe Schweizer Großindustrien (etwa Seidenweberei, Chemische Werke und Aluminiumhütte) an.

Ab circa 1900 wurde die für die Industriearbeiter errichtete Siedlung ausgebaut. Nollingen und die neue Siedlung bildeten fortan die Doppelgemeinde Nollingen – Badisch-Rheinfelden.

1921 wurde die Nachbargemeinde Warmbach, auf eigenen Wunsch hin, in die Doppelgemeinde Nollingen – Badisch-Rheinfelden eingegliedert.

Am 17. Oktober 1922 erhielt die Doppelgemeinde Nollingen – Badisch-Rheinfelden die Stadtrechte. Da es im Ortsteil Badisch-Rheinfelden die höchste Einwohnerzahl gab, entschied man sich für den Namen Rheinfelden mit dem offiziellen Namenszusatz (Baden).

Zwischen 1972 und 1975 erreichte Rheinfelden (Baden) durch die Eingemeindungen der kleineren Nachbargemeinden mehr als 20.000 Einwohner, woraufhin die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt stellte.

Mit Wirkung zum 1. Januar 1975 wurde diesem Antrag von der Landesregierung Baden-Württembergs zugestimmt.

Im Jahr 2003 wurde mit dem Bau eines neuen Wasserkraftwerks begonnen.

Im Herbst 2010 begann der Rückbau des alten Wasserkraftwerks.

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