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Stadtmitteilung

Wohnbau blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr zurück


Konnte das städtische Tochterunternehmen doch einen Überschuss von gut 1,8 Millionen Euro erwirtschaften.

Geschäftsführer Markus Schwamm und Aufsichtsratvorsitzender Oberbürgermeister Klaus Eberhardt stellten den Geschäftsbericht 2017 vor.


Rückblick

Doch nicht nur die guten Bilanzen prägten das vergangene Geschäftsjahr, sondern auch ein Geschäftsführerwechsel, wie Oberbürgermeister Eberhardt erinnerte. Er freute sich über die gelungene Übergabe, die „sehr geräuschlos“ und zügig erfolgt sei. Und Geschäftsführer Schwamm betonte, wie gut die Einarbeitung durch den langjährigen Geschäftsführer Dieter Burger funktioniert habe. Auch heute noch stehe er mit ihm in regelmäßigem Kontakt.

Wohnungsmarkt

Zum Wohnungsmarkt bestätigte Schwamm, dass dieser nach wie vor durch eine hohe Nachfrage geprägt sei. Gleichzeitig sinke die Fluktuationsrate stetig. Im laufenden Jahr seien bisher nur 88 Wohnungen zur Neuvermietung wieder auf den Markt gekommen. Deshalb werde auch weiterhin „eine quantitativ große Zahl an Wohnraum“ gebraucht, hob Oberbürgermeister Eberhardt hervor.
Stadt und Wohnbau möchten deshalb wichtige Projekte „Hand in Hand“ – und mit einem „ausgewogenen Ausgleich der Interessen“ – vorantreiben.  

Anstehende Projekte

Mit Blick auf die Zukunft stellte Geschäftsführer Schwamm anschließend drei zeitnahe Projekte vor: Das Bauprojekt Römerstraße, die Generalsanierung in der Nollinger Straße sowie das Projekt Bürgerheim.

Projekt Römerstraße

In der Römerstraße sind in Anlehnung  an das Modell Goethestraße zwei achtgeschossige Hochhäuser geplant. Eines davon wird öffentlich gefördert, das andere wird frei finanziert. Hinzu kommen ein Wohnturm mit Mikroappartements auf 14 Geschossen sowie 20 Reihenhäuser. Zudem sind ein viergruppiger Kindergarten sowie eine Quartiersgarage als Ersatz für die wegfallenden oberirdischen Parkplätze und die bestehende Tiefgarage geplant. Mit mindestens 50 Millionen Euro Investitionssumme ist es das bisher finanziell umfangreichste Projekt der Wohnbau.    

Simulation des Projekts Römerstraße (Entwurf Wohnbau)


Generalsanierung Nollinger Straße 50/52

In der Nollinger Straße sollen die bestehenden Gebäude 50/52 generalsaniert werden. Unter anderem ist dabei neben neuen Fenstern und neuer Dämmung auch ein Ausbau des Dachgeschosses vorgesehen, der zusätzlichen Wohnraum von etwa 150 Quadratmetern bringen wird.  

Projekt Bürgerheim

Weiterhin sollen auf der verfügbaren Fläche neben dem Bürgerheim ein oder mehrere Gebäude mit Miet- oder Eigentumswohnungen errichtet werden. Die Bewohner haben dann später die Möglichkeit, die Angebote des Bürgerheims zu nutzen.

Neben diesen drei Projekten, spielt auch der Erhalt der Bestandsgebäude eine große Rolle und soll zukünftig weiter fortgesetzt werden.

Zahlen

Bilanzsumme: 78,2 Millionen Euro (Vorjahr: 75,8 Millionen Euro)
Jahresüberschuss: 1,8 Millionen Euro (Vorjahr 1,4 Millionen Euro)
Eigenkapitalquote: 30,9 Prozent (Vorjahr 29,6 Prozent)
Anlagevermögen: 72,6 Millionen Euro (Vorjahr 71,5 Millionen Euro)
Verbindlichkeiten: 52,6 Millionen Euro (Vorjahr 52,3 Millionen Euro)
Wohnungsbestand: 1886 Wohnungen
Durchschnittsmiete: 6,69 Euro pro Quadratmeter

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