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Stadtmitteilung

Brückensensationen bieten wieder ein umfangreiches Programm


Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, Béa Bieber, André Marker, Brigitte Brügger und Claudius Beck (v. l.) freuen sich auf die elften Brückensensationen.

Insgesamt wird es an den drei Tagen 76 Shows von 26 Gruppen aus 16 Nationen geben und damit „fast so viele wie im letzten Jahr“ bei der Jubiläumsausgabe, wie Kulturamtsleiter Claudius Beck bei einem Pressegespräch verrät. Der Schwerpunkt liege dieses Mal allerdings auf der Luftakrobatik, die gleich von sieben Gruppen gezeigt werde.

So werden etwa zur Eröffnung am Freitag die Akrobatenbrüder Luca und Andrea Piallini als Duo „Eventi Verticali“ beim Haus Salmegg vor einer riesigen, sieben auf sieben Meter hohen Leinwand an Seilen hängend eine abenteuerliche Reise durch die Welt der Videospiele antreten. Am Samstag und Sonntag zeigen die Künstlerin Jorik am Schlappseil, „Herr Stanke“ an Teppichstangen oder „Cecilia“ auf einer wackeligen Stuhlkonstruktion faszinierende Akrobatik, während die Gruppe „Omnivolant“ am fliegenden Trapez in 15 Meter Höhe der Schwerkraft entflieht. Aufgebaut werden soll dieses auf dem Brückenplatz vor dem Inseli – sofern die Konstruktion dort genügend Platz findet. „Ich habe das kürzlich ausgemessen und hoffe, dass der Boden eben ist“, sagt dazu Beck. Ob es aber wirklich funktioniere, werde sich wohl erst am kommenden Wochenende zeigen. Cecilia zeigt Akrobatik auf Stühlen.

Ebenfalls in luftigen Höhen unterwegs ist auch der Zirkus „unARTiq“, der auf einem Gerüst mit Artistik, Jonglage und anderen Zirkustechniken Märchen erzählt. Georg Traber schließlich zeigt auf der Rheinbrücke „Heinz baut“ und errichtet aus 47 drei Meter langen, zusammengebundenen Eschenstangen nach und nach einen rund neun Meter hohen Turm, in dessen Stangenlabyrinth er hoch- und runterklettert. Darüber hinaus inszeniert sich Traber als Menschenaffe und wird auf dem Inseli mit Hasel-Stecken tanzen.

Weitere Programmpunkte sind unter anderem das Figurentheater „Altrego“, das in luftiger Höhe die Marionette  „Otto Baron von Tounix“ herumführt, „This Maag“, der mit preisgekrönter Comedy unterhält oder die Skaband „Kalles Kaviar“. „Da wird es richtig fette Sounds auf der Inseli-Bühne geben“, freut sich Brigitte Brügger, Projektleiterin Kultur in Rheinfelden Schweiz, über den Auftritt der vermutlich „dienstältesten Ska-Band der Schweiz“ bei den Brückensensationen.  

Das Archiv des Weltensammlers wartet am Salmeggpark auf Besucher.   Ein besonderer Höhepunkt im Bereich Theater wird  außerdem der Auftritt des Theaters „N.N.“ aus Köln sein, das am Samstagabend nach dem Stummfilm von Fritz Lang im Oberen Salmeggpark das sozialkritische Science-Fiction-Stück „Metropolis“ zeigt. „Das Ensemble wollte ich schon lange nach Rheinfelden holen“, berichtet dazu Beck und freut sich, dass es in diesem Jahr endlich geklappt hat.   

Wieder mit dabei sind außerdem die „Flunkerproduktionen“, die im vergangenen Jahr mit ihrem „Lobbüro“ beim Publikum so gut ankamen, dass die Besucher ihn gebeten hätten, diese wieder einzuladen, erzählt der Kulturamtsleiter.

„Das Programm der Brückensensationen ist abwechslungsreich und vielseitig wie eh und je“, lobt Oberbürgermeister Klaus Eberhardt das Organisationsteam und merkt an, dass dies – gerade nach dem letztjährigen Jubiläum – nicht immer ganz einfach sei. Er selbst habe jedoch beim Durchblättern des Programms keinen qualitativen Unterschied zum Vorjahr gefunden.

In luftiger Höhe zeigt der Circus "unARTiq" Märchen.  Darüber hinaus dankt das Stadtoberhaupt der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden für ihre finanzielle Unterstützung. Mache es diese doch auch in diesem Jahr möglich, dass die Brückensensationen „mit einer kleinen Spende“ auskommen. Und gerade dies sei auch das, was das Festival ausmache, ergänzt Béa Bieber vom Ressort Jugend, Kultur, Sport in Rheinfelden Schweiz, da es doch Kultur niederschwellig zu den Leuten bringe. Außerdem seien die Brückensensationen für sie persönlich „das Paradebeispiel für die Zusammenarbeit der beiden Städte“.

„Die Brückensensationen sind bei uns in der Region etwas ganz Besonderes“, hebt auch André Marker von der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden hervor. Deshalb sei dieses Sponsoring auch das größte der Sparkasse in Rheinfelden.

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