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„Die Türkei – ein endloses Gedicht“
Fotograf Zeynel Yeşilay stellt im Haus Salmegg seinen Bildband über Anatolien vor


Fotograf Zeynel Yeşilay stellt im Haus Salmegg sein Fotobuch über die Türkei vor.

Im Fokus des Bildervortrags steht hierbei Anatolien (Kleinasien), das "Mutterland", in das vor tausend Jahren die Türken aus dem Osten Zentralasiens eingewandert sind. Es ist ein Landstrich voller Geschichten und Poesie, in dem es wohl kaum einen Fluss oder Berg gibt, über den kein Gedicht geschrieben wurde oder dem keine Erzählung zugeordnet werden kann.
 
97 Prozent der Türkei gehören zu Asien und bilden das Gebiet Anatolien, während nur knapp drei Prozent des Staatsgebiets zu Europa gehören. Die Fotos erzählen von einem Land, das begrenzt ist vom Ägäischen Meer, vom Schwarzen Meer sowie vom Mittelmeer und das durchzogen ist von vielen Bergen, Flüssen und Seen. Auch ein paar Inseln gehören zum türkischen Gebiet dazu.

Der Fotoband gewährt dem Leser Einblicke in die artenreiche Tierwelt Anatoliens, in die Landwirtschaft, in traditionelles Handwerk sowie in das Leben der Menschen vor Ort. Er gibt einen Eindruck von der Geschichte und zeigt neben gut erhaltenen römischen Theatern auch byzantinische Festungen und Klöster.

Ebenso legt das Buch Zeugnis von sagenumwobenen phrygischen und korykischen Grotten, Felsen- und Höhlenkirchen ab und entführt den Betrachter nicht nur in die fünfstöckige Höhlenstadt Kaymaklı, sondern auch in das "Märchenland aus Stein" mit seinen bizarren Tuffsteintürmen, aus denen heraus Kirchen, Klöster, Wohnungen und ganze Städte modelliert wurden.

Die Buchvorstellung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

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