Städtische Nachricht

Aus dem Bau- und Umweltausschuss


Oberbürgermeister Klaus Eberhardt machte deutlich, dass die Erteilung der Genehmigung in den Zuständigkeitsbereich des Landratsamtes falle, er versprach, alle Vorschläge und Anregungen der Ortsverwaltungen weiterzureichen.
 
Hydrologisches Gutachten

Die Firma Schleith hatte vor einem Jahr den Antrag auf Erweiterung in dem westlichen Bereich innerhalb des Steinbruchs und die Änderung der Abbaureihenfolge beim Landratsamt Lörrach eingereicht. Auch die genehmigte Abbautiefe sollte um neun Meter auf 310 Meter über dem Meeresspiegel sinken.
Auf Drängen der Ortschaftsräte Karsau und Minseln, die durch die Erweiterung der Abbautiefe sowohl den Dürrenbach als auch den Linsenbach beeinträchtigt sahen, wurde in den vergangenen Monaten ein hydrologisches Gutachten erstellt.

Monitoring

Dies sieht im Ergebnis die Bäche und Quellen durch die Pläne nicht gefährdet, empfiehlt aber ein Monitoring. Dafür wurden im Steinbrauch drei Grundwasser-Messstellen, alle deutlich tiefer als der tiefste Abbaupunkt, eingerichtet. Die Mehrheit der Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses sah nach diesem Gutachten und den bereits angelaufenen Monitoringmaßnahmen keinen Grund, das Einverständnis nicht zu erteilen. Alle verkehrsrechtlichen Belange, wie beispielsweise die Belastung durch die an- und abfahrenden Lastwagen, müssten gesondert geklärt werden und stünden in keinem direkten Zusammenhang mit dem gestellten Antrag, so Oberbürgermeister Klaus Eberhardt.