Städtische Nachricht

Neue Ideen zu einem Projekt an der Güterstraße


Rathaus Rheinfelden (Baden) schlägt hierzu unter anderem eine Verbindung zwischen den Bahnhofsseiten durch eine großzügige Rampe und die Absenkung der Elsa-Brändström-Straße im Süden vor, so dass eine direkte Wegeverbindung für Fußgänger und Fahrradfahrer entsteht. Zwei Torbauten sollen im nördlichen Bahnhofsbereich den Stadteingang definieren.

Erste Schritte in Richtung Projekt

Nun ergibt sich für die Stadtverwaltung die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit dem neuen Grundstücksbesitzer und Investor Mustafa Afsar von der WoBau Swiss einen ersten Schritt dieser Planung zu realisieren. In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 17. März stellte der vom Investor beauftragte Architekt Winfried Kuhs aus Freiburg eine erste Entwurfsplanung vor.
Wie die Planungen zeigten, führte das Ergebnis des Bauforums zu einer deutlichen Reduzierung an Höhe und Größe des ursprünglich geplanten Projektes auf dem Grundstück an der Einmündung der Elsa-Brändström-Straße in die Güterstraße. Um die Idee der Rampe realisieren zu können, passte das Architekturbüro die Pläne entsprechend an.

Ein weithin sichbarer Turm

Die jetzige Entwurfsplanung sieht ein etwa zehn-geschossiges Punkthaus östlich und einen zwei-geschossigen Riegel westlich der Durchfahrt vor. Beide Baukörper sollen durch einen vier- bis fünf-geschossigen, die Güterstraße überspannenden Baukörper miteinander verbunden werden. Im Erdgeschoss sind Gewerbeflächen angedacht -  Alnatura und der Textilmarkt Charles Vögele haben schon Interesse bekundet - und darüber Büros und Wohnungen. Parkplätze bieten zwei überirdische Parkdecks im ersten und zweiten Geschoss, die über eine Rampe an der Gleisseite zu erreichen sind. Eine Tiefgaragenlösung kommt leider aufgrund der Dioxinbelastung des Bodens und den entsprechenden Entsorgungskosten nicht in Frage, so der Architekt. Insgesamt umfasst das auf 20 Millionen Euro geschätzte Projekt rund 5.000 Quadratmeter Nutzfläche zum Einkaufen, Arbeiten, Wohnen und Parken.

Gemeinderat nimmt Projekt positiv auf

Die Mitglieder des Gemeinderates begrüßten mehrheitlich dieses Projekt mit einer klaren Bevorzugung der Variante 1. Das Zusammenspiel dieses Projektes mit den Zielen der Stadtentwicklung hat dabei oberste Priorität. In einem nächsten Schritt wird die Stadt nun mit dem Investor einen Letter of intent abschließen, der nicht nur finanzielle Fragen regelt, sondern vor allem garantieren soll, dass die Planungen sowohl die Ergebnisse des Bauforums als auch eines städtebaulichen Entwurfs für das gesamte Bahnhofsareal berücksichtigen. Aktuell läuft eine Machbarkeitsstudie zu technischen Umsetzung einer Rampe.

>>> Favorisierter Entwurf Variante 1