Das Stadtmuseum Rheinfelden (Baden) zeigt von Mai bis August 2018 eine Ausstellung über Friedrich und Arnold Schneider im Haus Salmegg.

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Ausstellungen im Haus Salmegg

Logo Netzwerk Museen Zeitenwende 1918/19Im Rahmen des Projekts "Zeitenwende 1918/19" des Netzwerks Museen  2018/19 zeigt das Kulturamt Rheinfelden (Baden)


vom 05. Mai 2018 bis 26. August 2018

im Haus Salmegg, Rheinbrückstraße 8, 79618 Rheinfelden (Baden), die Sonderausstellung:

„Fritz und Arnold Schneider –
Wie die Kunst nach Rheinfelden (Baden) kam“

 
Beginnend im deutschen Kaiserreich folgt die Ausstellung den in ihren Werken hinterlassenen Spuren der Künstler Fritz und Arnold Schneider. 
Arnold Schneider: Plakat anlässlich der "Industrie- und Gewerbeschau" 1951 in Rheinfelden
In Metz, der Garnisons- und Bezirkshauptstadt des Reichslands Elsass-Lothringen, erhielt der Kunst- und Kirchenmaler Fritz Schneider öffentliche Aufträge als Künstler, arbeitete als Bühnenbildner am Stadttheater und gestaltete eigene Werke. In Folge des 1. Weltkrieges musste er 1921 zusammen mit seiner Familie Lothringen in Richtung Deutschland verlassen.

In dem kleinen badischen Ort Dinglingen in der Nähe von Lahr absolvierte sein Sohn Arnold eine Holzbildhauerlehre. Danach fanden die Schneiders in der Industriestadt Rheinfelden (Baden) wieder ein neues Zuhause. Hier machte sich Fritz Schneider mit der Eröffnung eines Malergeschäftes selbstständig, und gleichzeitig setzte erArnold Schneider: Selbstbildnis von 1923 sein künstlerisches Schaffen fort. Arnold Schneider konnte in Rheinfelden (Baden) zum Künstler, Bildhauer und Graphiker heranreifen.

Die Ausstellung dokumentiert beispielsweise, wie noch heute Wandgemälde und Brunnenfiguren im öffentlichen Raum an sein Schaffen erinnern, und wie sehr er zudem der Rheinfelder Fasnacht seinen Stempel aufdrückte.  

Alle Werke, die von Arnold und seinem Vater Fritz Schneider gezeigt werden, stammen aus Privatbesitz.


Bitte beachten Sie:
Das Stadtmuseum Rheinfelden (Baden) im Haus Salmegg ist seit 30. Juli 2017 geschlossen. Eine neue Dauerausstellung zur Stadtgeschichte ist im Schauraum Karl-Fürstenberg-Straße 17 in Vorbereitung. Eröffnung voraussichtlich im Sommer 2018.

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