Coronavirus - Hinweise des Kultusministeriums

Schulen und Kitas

Direkt zum Thema:

Corona-Verordnung Schulen

14.01.2022

Das Kultusministerium hat die Corona-Verordnung Schule zum 7. Januar 2022 geändert und notverkündet. Die neue Verordnung ist am 10. Januar 2022 in Kraft getreten.

Die wesentlichen Änderungen sind:

  • Für die erste Woche nach den Weihnachtsferien wird ein tägliches Testangebot und auch eine tägliche Testpflicht für die Schülerinnen und Schüler geregelt.
  • Generell ausgenommen von dem Testangebot und der Testpflicht sind vollständig gegen COVID-19 geimpfte oder genesene Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben.
  • Die Schulleitungen erhalten flexible Reaktionsmöglichkeiten, sofern sie pandemiebedingt, z.B. weil sehr viele Lehrkräfte in Quarantäne sind, den Präsenzunterricht oder die Ganztagsschule nicht mehr aufrechterhalten können. Mit Zustimmung der zuständigen Schulaufsichtsbehörde ist der Übergang zum Fernunterricht oder Hybridunterricht (Kombination aus Präsenz- und Fernunterricht) möglich.
  • Bestimmte Schülergruppen sind hiervon ausgenommen, z.B. die Schülerinnen und Schüler der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie emotionale und soziale Entwicklung sowie die Schülerinnen und Schüler der Abschluss- und Prüfungsklassen.
  • Sofern keine Präsenzangebote an der Schule stattfinden, wird für die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen, Grundschulförderklassen, der Schulkindergärten, der Klassenstufen 5 bis 7 der auf der Grundschule aufbauenden Schulen sowie aller Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren eine Notbetreuung eingerichtet.
  • Teilnahmeberechtigt sind Kinder, wenn die Eltern beide z.B. wegen ihrer beruflichen Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind. Hierfür sind entsprechende Nachweise, z.B. eine Bescheinigung des Arbeitgebers, vorzulegen.
  • Mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen sind bis zum 31. März 2022 untersagt.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Corona-Verordnung Schule in der Rubrik "Zum Herunterladen".


Corona-Verordnung Kitas

07.01.2022

Die Corona-Verordnung des Kultusministeriums über den Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen unter Pandemiebedingungen wurde zum 7. Januar 2022 angepasst und notverkündet. Sie ist am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft getreten.

Die wesentlichen Änderungen sind:

  • Einführung eines verpflichtenden Testangebots und einer Testpflicht für Kinder, die eine Kindertageseinrichtung oder eine Kindertagespflegestelle besuchen. Sie umfasst in jeder Woche entweder drei Schnelltests oder zwei PCR-Tests. Kinder, die das erste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind hiervon ausgenommen.
  • Sofern nach der Entscheidung des Trägers die Testungen nicht in der Einrichtung vorgenommen werden, erhalten die Eltern die Schnelltests zur Durchführung im häuslichen Bereich. Das negative Testergebnis  muss in diesem Fall von den Eltern jeweils bestätigt werden.
  • Von dem Testangebot und der Testpflicht ausgenommen sind vollständig gegen COVID-19 geimpfte oder genesene Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Verordnung in der Rubrik "Zum Herunterladen".


Häufige Fragen

Zu Fragen rund um die Situation für Schulen, Kitas sowie weitere Bildungsbereiche hat das Kultusministerium eine Seite mit häufigen Fragen und Antworten angelegt.

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