Ortsteil Adelhausen

Wissenswertes

Der Rheinfelder Ortsteil Adelhausen liegt auf der Hochfläche des Dinkelberg, 459 Meter über Normalnull, hat eine Fläche von 713 Hektar und heute knapp 750 Einwohner. Eingemeindet wurde das jahrhundertealte Dorf 1974.

Ortswappen

In Silber ein rot bewehrter schwarzer Doppeladler mit roten Schnäbeln und Zungen sowie einem silbernen Brustschild, indem der schwarze Buchstabe A steht. Das Wappen wurde auf Vorschlag von Erzbischof Dr. Karl Fritz übernommen. Die Gemeinde hat das Wappen in dieser Form 1900 auf Vorschlag des Generallandesarchivs Karlruhe angenommen.

Sehenswürdigkeiten in Adelhausen

  • Biotop im Gewann "Erle"
  • Gepflegte Wanderwege mit Aussicht in den Südschwarzwald und Schweizer Jura
  • Gehölzlehrpfad beim Mägdebrünnlein

Geschichte von Adelhausen

Adelhausen findet erstmals 1192 in kopialer Überlieferung Erwähnung. Aus dem selben Zeitraum stammen auch die beiden anderen Ortsteile, Ottwangen (1318) und Rappersweier (1399), die inzwischen im Dorf Adelhausen aufgegangen sind.

Die drei Ortsnamen gehen wahrscheinlich auf Personennamen zurück und stammen vermutlich schon aus dem 7. Jahrhundert nach Christus, aus der späten Merowingerzeit. Im Jahr 1819 wurden dort Steinplattengräber aus der entsprechenden Zeit entdeckt.

Daneben wurden auch römische Funde aus dem 1. Jahrhundert nach Christus gesichert, die zu den ältesten Siedlungszeugnissen des Dinkelbergs gehören. Zur Zeit des Römischen Reiches bestand eine Verkehrsverbindung von Wyhlen über den Dinkelberg ins Wiesental, woran noch heute die „Römerstraße“ im Ottwanger Wald erinnert.

Gemalte Ansichtskarte um 1900
Gemalte Ansichtkarte von Adelhausen um 1900

Adelhausen gehörte zur Herrschaft Rheinfelden und teilte deren Geschichte. Das Dorfwappen mit dem österreichischen Doppeladler erinnert noch heute an die vorderösterreichische Kameralherrschaft Rheinfelden und deren Zugehörigkeit zur Landschaft Rheintal.

1806 wurde Adelhausen dem Großherzogtum Baden zugeordnet und bis Ende des 18. Jahrhunderts hatten Adelhausen und Eichsel eine gemeinsame Gemeindeverwaltung.

Ende des 18. Jahrhunderts erhielt Adelhausen einen eigenen Gemeindevorstand, der jedoch dem Vogt von Eichsel unterstand. Auch kirchlich war Adelhausen stets mit der Nachbargemeinde Eichsel verbunden.

Die Einwohner ernährten sich früher von Feld- und Obstbau sowie Viehzucht und Holzarbeit. Heute ist das Dorf im Wandel zu einer Auspendler- und Wohngemeinde begriffen.

Berühmte Einwohner

Adelhausen ist der Geburtsort von Erzbischof Dr. Carl Fritz (1864-1931).

Meldungen aus Adelhausen

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Artikel 28-30 von 206
16.10.2023
Das Landratsamt Lörrach informiert über die erneute Verlängerung des Wasserentnahmeverbots aus Oberflächengewässern: Das aktuelle Verbot zur Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und Seen wird bis einschließlich 14. November erneut verlängert und gilt weiterhin sowohl für den Gemeingebrauch als auch für mit wasserrechtlicher Erlaubnis zugelassene Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern.
04.10.2023
Bestellungen von Laubbrennholz in langer Form (sechs-Meter-Stämme) können ab sofort wieder bei der Grundstücksabteilung der Stadtverwaltung Rheinfelden (Baden) unter der Telefonnummer 07623 95-306 oder per E-Mail an a.wagner(at)rheinfelden-baden.de abgegeben werden (bitte Telefonnummer für eventuelle Rückfragen angeben).
26.09.2023
Das Amt für öffentliche Ordnung der Stadtverwaltung Rheinfelden möchte in Kooperation mit der Firma ICYBAC, die seit vergangenem Jahr im Stadtgebiet für die biologische Bekämpfung der Asiatischen Tigermücke zuständig ist, die Bevölkerung auf Maßnahmen hinweisen, die im Herbst zur Stechmückenbekämpfung im eigenen Garten ergriffen werden können.
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