Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in den Naturhaushalt

Die Eingriffsregelung ist das Instrument des Naturschutzrechts, mit dem negative Folgen von Eingriffen in Natur und Landschaft (Beeinträchtigungen) vermieden und minimiert werden sollen.

Weiterhin sollen nicht vermeidbare Eingriffe durch Maßnahmen des Naturschutzes ausgeglichen werden. Die wichtigsten Rechtsgrundlagen sind die Paragraphen 14 und 15 des Bundesnaturschutzgesetzes sowie die Paragraphen 1, 1a, 5, 9 und 35 des Baugesetzbuches.

In Rheinfelden (Baden) werden im Zuge der Ausgleichsmaßnahmen bevorzugt Maßnahmen entwickelt, die die ökologischen Funktionen der Fließgewässer und Feuchtgebiete reaktivieren beziehungsweise das Grundwasser schützen. Zudem werden häufig Gehölzstrukturen geschaffen, die den Lebensraum für Menschen und Tiere aufwertet.