Integratives Wohnen - Neubau in der Werderstraße

In der Rheinfelder Werderstraße wird seit Anfang des Jahres 2017 durch die Städtische Wohnbaugesellschaft unter dem Motto "Integratives Wohnen" ein Gebäude für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen errichtet. Gleichzeitig sollen dort auch Familien, die von Obdachlosigkeit bedroht sind, unterkommen.  
Fassade des Neubaus zur Werderstraße hin
Auf insgesamt 1054 Quadratmetern entstehen auf vier Stockwerken 24 Wohnungen, die nach ihrer Fertigstellung Ende des Jahres von der Stadt angemietet und an Flüchtlinge und von Obdachlosigkeit bedrohte Familien weiter vermietet werden.

16 Wohnungen werden dabei eine Fläche von circa 34 Quadratmetern haben und über 1,5 Räume verfügen. Acht Wohnungen werden mit je drei Zimmern ausgestattet und haben eine Fläche von rund 54 Quadratmetern. Auf den ersten drei Stockwerken wird es darüber hinaus je einen Raum für die soziale Betreuung sowie Räume für gemeinschaftliche Aktivitäten geben. Insgesamt können in dem Neubau 40 Flüchtlinge unterkommen, das Obergeschoss ist für von Obdachlosigkeit bedrohte Familien vorgesehen.

Blick in den RohbauOptisch wird das Gebäude zur Straße hin geschlossen und mit so genannten „französischen Balkonen“ ausgestattet. Sie haben ein großes Balkonfenster und eine Absicherung nach draußen. Innen werden die Betonwände weiß gestrichen und jede Wohnung erhält eine einfache Küche.  

Darüber hinaus wird auf dem Dach nach den aktuellen Baustandards eine Photovoltaik-Anlage angebracht und im Innenhof entstehen fünf Parkplätze, 25 überdachte Fahrradstellplätze sowie ein kleiner Spielplatz.  

Die Kosten für den Neubau belaufen sich insgesamt auf 2,9 Millionen Euro, von denen rund 880 000 Euro durch Fördergelder vom Land finanziert werden.

Aktuelle Meldungen zum Projekt "Integratives Wohnen":

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16.06.2017
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21.02.2017
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