Strukturpläne

Strukturpläne sind planerische Überlegungen, die im groben Maßstab Entwicklungen von größeren zusammenhängenden Stadt- oder Ortsteilflächen ausloten.

Je nach Aufgabenstellung beleuchten sie unterschiedliche Aspekte der Stadtplanung. Immer mit dem Ziel einen ausgewogenen Handlungsvorschlag für die Politik zu definieren.

Ein Strukturplan ist zum Beispiel Grundlage für die Handlungsfelder in der „Sozialen Stadt“ und mündet hier in einem Teilbereich in der Aufstellung des Bebauungsplanes Grendelmatt III.

Strukturpläne sind als informelle Planungen ohne rechtliche Bindungswirkung, jedoch erfüllen sie die Funktion eines Orientierungsrahmens beziehungsweise einer Leitlinie.

Im Rahmen der Selbstbindung der Gemeinde entfalten informelle Planungen auch ihre Wirkung hinsichtlich der Steuerung von Vorhaben und Bauanträgen im unbeplanten Innenbereich (innerhalb des geordneten Bauzusammenhangs ohne Existenz eines Bebauungsplanes).

Maßstäblich und in seiner Darstellung ist der Strukturplan zwischen dem Flächennutzungsplan und dem Bebauungsplan einzustufen.