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Wirtschaftsstandort Rheinfelden (Baden)

Rheinfelden verbindet. Das Rheinfeldener Motto trifft für viele Bereiche des öffentlichen Lebens in der Stadt zu: Und natürlich auch für die Wirtschaft.

Rheinfelden verbindet Südbaden, die Nordwestschweiz und das Elsass

Rheinfelden (Baden) liegt im äußersten Südwesten der Republik. Hier im Dreiländereck sind die Wege kurz von Deutschland in die Schweiz, nach Frankreich und umgekehrt. Hier verbinden sich drei unterschiedliche Kulturen, drei unterschiedliche Märkte, unterschiedliche Sprachen und Dialekte. Durch Pendlerströme, Kooperationspartner, Freundschaften oder Einkaufsgewohnheiten entstehen ein interessanter Mix und ein gutes Miteinander. Über die Grenzen hinaus wird die Region durch die Wirtschaftsregion Südwest GmbH vermarktet, bei der die Stadt Rheinfelden (Baden) Gesellschafter ist.

Es gibt zahlreiche Projekte grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Mit Infobest Palmrain wurde eine trinationale Anlaufstelle eingerichtet, die bei allen Fragen mit grenzüberschreitendem Charakter weiterhilft.

Traditionell gute Beziehungen pflegt die Stadt seit jeher mit ihrer Schwesterstadt Rheinfelden (CH). Die beiden Städte tragen nicht nur den gleichen Namen, sie setzen auch gemeinsam die Lokale Agenda 21 um, feiern zusammen auf der Rheinbrücke ins neue Jahr, richten einen gemeinsamen Neujahrsempfang aus und teilen sich eine Eislaufbahn - dies ist nur ein kleiner Abriss der guten nachbarschaftlichen Beziehungen. 

Rheinfelden verbindet Produktion und Dienstleistungen

Ein bunter Branchenmix von kleinen und mittelständischen Betrieben und Großunternehmen bestimmt die heutige Rheinfelder Wirtschaftsstruktur. Dabei nimmt der starke Produktionssektor in der ehemals reinen Industriestadt Rheinfelden (Baden) zugunsten des Dienstleistungssektors immer weiter ab. Schwerpunkte bilden die Branchen Automobilzulieferer, Chemie, Energieerzeugung, Medizintechnik und Medien.


Die zehn größten Unternehmen am Ort (alphabetisch sortiert):

  • Aluminium Rheinfelden GmbH (Leichtmetallgießerei/Automobilzulieferer)
  • Cabot Rheinfelden GmbH (Chemie)
  • Evonik Industries AG (Chemie)
  • Dr. Osypka GmbH (Medizintechnik)
  • Energiedienst AG (Versorgungsunternehmen)
  • mhPlus - BKK Hochrhein-Wiesental (Krankenkasse)
  • OZ Druck und Medien GmbH / Verlags GmbH / BPV Medien Vertrieb (Medien)
  • Sparkasse Lörrach-Rheinfelden (Finanzdienstleister)
  • St. Josefshaus Herten (Werkstatt für Behinderte)
  • Umicore AG (Spezialchemie/Automobilzulieferer)

Daneben ist die Stadt Rheinfelden (Baden) mit ihren Einrichtungen auch ein bedeutender Arbeitgeber.

Rheinfelden verbindet Tradition und Moderne

Den Mix kleiner, mittlerer und großer Unternehmen gibt es erst seit den 1980er Jahren. Über Jahrzehnte dominierten drei Großbetriebe das Rheinfelder Wirtschaftsbild: Die Aluminiumhütte (heute Aluminium Rheinfelden GmbH), Dynamit Nobel/Hüls und Degussa (heute Evonik Industries AG) sowie die Kraftübertragungswerke Rheinfelden (heute Energiedienst AG).

Sie siedelten sich um die Wende zum 20. Jahrhundert an, prägten bald und für lange Zeit das Bild von Rheinfelden (Baden) als Industriestandort und beschäftigten in ihren Boomphasen zusammen rund 4.000 Mitarbeiter. Anlass für die Ansiedlung war der Bau des ersten europäischen Flusskraftwerks mit seinen damit verbundenen günstigen Energiepreisen. Man kann sagen, dass diese Unternehmen die Keimzelle von Rheinfelden (Baden) bildeten, an deren Stelle es seinerzeit nur einige Gärten, einen Rebhang, eine Zollstation und einen Bahnhof für das Schweizerische Rheinfelden gab.

Mit den ersten krisenhaften Anzeichen und spürbaren Belegschaftsreduzierungen in den 1980er Jahren begann die Rheinfelder Wirtschaftsstruktur sich zu wandeln. Neue Gewerbegebiete in der Schildgasse und in Herten entstanden. Kleine und mittelgroße Unternehmen siedelten sich an. Sie sind es, die heute die Mehrzahl der Arbeitsplätze stellen und für das weitere Wachstum der Stadt verantwortlich zeichnen. Nach wie vor eine wichtige Rolle spielen aber auch die drei Unternehmen aus der Gründerzeit.  

Rheinfelden verbindet Arbeit und Lebenslust

In Rheinfelden (Baden) zu arbeiten bedeutet: Arbeiten mit hoher Lebensqualität. Die Menschen erwartet hier eine reichhaltige Auswahl an landschaftlichen, kulturellen und kulinarischen Angeboten. So bietet nicht nur der Rhein die Möglichkeit für lange Spaziergänge, sportliche Aktivitäten und im Sommer für eine kühle Erfrischung, sondern auch der Südschwarzwald und der Dinkelberg, der zu einem großen Teil auf Rheinfelder Gemarkung liegt, laden mit ihren vielen ruhigen Ecken, weitverzweigten Wanderwegen und herrlichen Ausblicken zum Entspannen und Verweilen ein. Und wer noch höher hinaus oder tiefer abtauchen möchte, erreicht in knapp einer Stunde die Alpen oder den Bodensee.

Das kulturelle Angebot im Dreiländereck ist vielseitig: Neben wechselnden Ausstellungen und Kultur-Highlights in Rheinfelden (Baden) lädt vor allem das Schweizerische Basel mit seinen Theatern, Museen, Musicalaufführungen und Messen ein. Etwas weiter weg und dennoch schnell erreichbar sind Großstädte wie Freiburg und Zürich. Reizvolle historische Gemäuer zu bestaunen, gibt es im Schloss Beuggen, in unserer Schwesterstadt Rheinfelden (CH) sowie in Laufenburg (D/CH).

Auch kulinarisch lässt es sich gut leben im Dreiländereck. Die hervorragende badische Küche und der badische Wein sind für ihre Qualität weithin bekannt. Und für den, der die französische Lebensart genießen möchte, liegt auch das Elsass nicht fern!

Rheinfelden verbindet das Dreiländereck mit Europa

Das Dreiländereck zeichnet sich durch eine erstklassige Verkehrsinfrastruktur zu Straße, zu Schiene, zu Wasser und in der Luft aus. Seit Frühjahr 2006 ist diese mit der Fertigstellung der Autobahn A 861, die die Verbindung zwischen dem deutschen und schweizerischen Autobahnnetz schafft, noch besser geworden. Nach Basel sind es circa 15 Kilometer, die der Nahverkehr in neun Minuten zurücklegt. Mit dem Auto dauert es nur unwesentlich länger. In Basel hat man Anschluss an die Nord-Süd-Achse des ICEs, mit dem man zügig europäische Wirtschaftsmetropolen wie Frankfurt, Berlin, Hamburg, Mailand oder Paris erreicht.


Zudem bietet der Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg Flüge zu vielen weiteren europäischen Zielen wie Brüssel, Kopenhagen, Rom oder Madrid an. Gut und schnell erreichbar ist auch der Flughafen Zürich (circa 70 Kilometer).

Waren von und nach Rheinfelden (Baden) zu befördern, ist auch zu Schiff problemlos möglich: In Rheinfelden (Baden) beginnt die Rheinschifffahrt für Güter. Hier liegt der südlichste Rheinhafen in Deutschland.

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