Stadtteil Warmbach
Im Jahr 754 wurde Warmbach, ebenso wie Minseln, in einer Urkunde des Klosters Sankt Gallen zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Funde auf der Gemarkung belegen aber bereits die Besiedlung in der Zeit des Römischen Reiches.
Die Bevölkerung von Warmbach trieb früher neben Landwirtschaft auch Fischerei und Schifffahrt. Als Mitglieder der Rheingenossenschaft hatten die Warmbacher Schiffer das Recht, das so genannte „Wochengefährt" mit Waren und Personen von Rheinfelden nach Basel zu führen. Außerdem besaßen sie das Monopol für die Steinfuhren, die aus den Dinkelbergsteinbrüchen nach Basel gefahren wurden.
Auf diese Angaben bezieht sich das Wappen: Ein silberner Schild wird horizontal
von einem blauer Bach durchquert, in der Mitte des Baches liegt ein quadratischer Stein in natürlicher Farbe. Aufgrund der Angabe „natürliche" Farbe wurde der Stein zunächst braun gezeichnet. Das ist jedoch heute nicht mehr üblich, deshalb findet sich in der Wappenakte des Generallandesarchivs Karlsruhe, Signatur 450/2546, der Vermerk „ Stein schwarz".
Im Jahr 1922 erfolgte die Erhebung der bisherigen Gemeinden Nollingen-Badisch Rheinfelden und Warmbach zur Stadt unter dem Namen Rheinfelden, seit 1963 offiziell mit dem Zusatz „(Baden)".